Es gibt Künstlerinnen, die berühren uns mit einer Melodie, einem Text oder einer Geste. Und dann gibt es Künstlerinnen wie NADU, die all das gleichzeitig schaffen – und dabei eine ganze Generation wachrütteln.

Die 30-jährige Sängerin, Songwriterin und Performerin hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht als Stimme, die nicht nur unterhält, sondern Haltung zeigt. Ihr Debütalbum „Relevanz“, das am 31. Mai 2025 erschienen ist, macht schon mit dem Titel klar, worum es ihr geht: Themen anzusprechen, die wichtig sind – auch wenn sie unbequem sind.

Video: NADU – Relevanz aus dem Album „Relevanz“

NADU fand ihren Weg zur Musik früh. Mit sechs Jahren begann sie Klavier zu spielen, nahm erfolgreich an Wettbewerben teil und wurde schon als Jugendliche in Förderprogramme aufgenommen. Doch ihre kreative Energie ließ sich nicht auf ein Instrument begrenzen: Mit achtzehn stand sie erstmals bei Poetry Slams auf der Bühne, ein Jahr später begeisterte sie bereits 2.000 Menschen bei der Campus Bielefeld.

Ihre Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz machten sie zu einer gefeierten Live-Künstlerin, die es versteht, das Publikum in ihren Bann zu ziehen – so sehr, dass man sich wie im eigenen Wohnzimmer fühlt.

Parallel dazu studierte NADU Populäre Musik und Medien in Paderborn und Detmold. Ihr Bachelorabschluss mit der Note 1,3 ist nur ein Beleg dafür, wie konsequent sie künstlerische Exzellenz und inhaltlichen Anspruch vereint. Ein weiteres Highlight war ihre Performance vor 32.000 Menschen bei der „NRW bleibt sozial“ Kundgebung – ein Auftritt, der nicht nur musikalisch, sondern auch politisch ein starkes Signal setzte.

„Relevanz“ – Ein Album, das den Nerv trifft

Ihr erstes Album „Relevanz“ vereint Pop, Hip-Hop und Indie-Einflüsse mit einer Stimme, die so vertraut klingt, dass man sich von ihr regelrecht umarmt fühlt. NADU gelingt es, in jedem Song eine Welt zu erschaffen, die so echt wirkt, dass man glaubt, die Geschichten selbst erlebt zu haben.

Der Titelsong „Relevanz“ thematisiert die Schattenseiten der Social-Media-Welt. Respekt statt Beleidigung – das ist ihre Botschaft an alle, die Kunst konsumieren und kritisieren. „Alle Kunst ist relevant“, erklärt NADU mit einer Klarheit, die man selten hört.

Ihre Texte sind tiefgründig, aber nie schwer zugänglich. Die eingängigen Melodien und die starken Hooks machen ihre Songs sofort wiedererkennbar. Ob das gesellschaftskritische „Nein“, das sich mit Asylpolitik auseinandersetzt, oder „Wie du“, eine berührende Hommage an Mütter und Freundschaften – NADU zeigt eindrucksvoll, dass Popmusik nicht banal sein muss.

Mehr als Musik – Engagement gegen Mobbing und Diskriminierung

Doch NADU ruht sich nicht auf ihrer künstlerischen Anerkennung aus. Neben ihrer Musikkarriere hat sie ein Anti-Mobbing- und Anti-Rassismus-Workshop-Konzept entwickelt, das Kinder und Jugendliche stärkt und sensibilisiert. Sie moderiert außerdem die Shows „Queer Me Up“ und „Female Voices“, mit denen sie für Gleichstellung und Vielfalt einsteht.

2025 ist sie mit ihrem Album und ihrem Kabarettprogramm „Dinkelmöse“ auf Tour – ein Beweis dafür, dass sie keine Scheu davor hat, Grenzen zwischen Genres und Formaten zu überschreiten.

In einer Zeit, in der viele Missstände lieber ausgeblendet werden, ist NADU eine Künstlerin, die hinsieht – und uns mit ihrer Musik den Mut gibt, es auch zu tun. Ihre Songs sind wie ein Versprechen: Auch wenn nicht alles gut ist, wird am Ende doch vieles leichter, wenn wir darüber sprechen. Denn genau das braucht es heute mehr denn je: Menschen, die den Mut haben, Haltung zu zeigen, und dabei gleichzeitig den Soundtrack liefern, der uns durch all die Höhen und Tiefen begleitet. NADU ist aus unserer Sicht eine Stimme, die bleibt und die ein Vorbild für uns sein sollte, wenn es darum geht, sich stark und laut zu machen.

Natrülich findet ihr NADU auch auf den sozialen Netzwerken:

Youtube: https://www.youtube.com/@Nadumusik
Instagram: https://www.instagram.com/nadumusik/


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